Egal ob „Popeye oder Olivia“ die Schraube anzieht

Schonach, Juni 2016 — Schichtwechsel in der industriellen, zerspanenden Fertigung. „Facharbeiter A“ wird im laufenden Produktionsprozess nach zwar kurzer, aber dennoch präziser und lückenloser Übergabe von „Facharbeiter B“ abgelöst. Gleiche Tätigkeit, gleicher Wissensstand – der Prozess läuft sicher. Doch spätestens beim Rüsten der Maschine, beim Wechseln und Anziehen der Wendeschneidplatten wird es zu Unterschieden kommen. Der eine dreht die Schraube stärker, der andere schwächer an… oder überspitzt formuliert: abhängig vom Frühstück sind die beiden heute Popeye, morgen Olivia. Die Folgen sind Beschädigungen der teuren Werkzeuge, im schlimmsten Fall sogar komplette Ausfälle der Maschinen. Nur Drehmomentwerkzeuge können auf Dauer die Qualität und die Prozesse sicherstellen. Wiha antwortet mit einem breiten Drehmomentprogramm auf diese Herausforderung und bietet mit einem fundierten und langjährigen Erfahrungsschatz Beratung und Empfehlung.

Prozesssicherheit gilt in den meisten modernen Industrie- und Fertigungseinheiten heutzutage als eine der obersten Zielsetzungen. Unterschiedlichste Faktoren entscheiden und beeinflussen darüber, wie prozesssicher, d.h. am Ende wie reibungslos, effizient und qualitätssicher Prozesse und Herstellungsverfahren ablaufen. Der Handwerkzeughersteller Wiha Werkzeuge sieht den Einsatz von Drehmomentwerkzeugen im industriellen Werkzeugwechsel, z.B. an Wendeschneidplatten als einen wichtigen und bisher teilweise stark unterschätzten Faktor, positiv auf die individuelle Prozesssicherheit einzuwirken.

Das richtige Drehmoment bewahrt den Anwender vor Nacharbeit und Beschädigungen am Material. In vielen Branchen ist der Einsatz von Drehmomentwerkzeugen mehr denn je erforderlich und sogar vorgeschrieben bzw. hinsichtlich Gewährleistungsansprüchen unabdingbar. Volker Lehmann, Produktmanager und Drehmomentspezialist bei Wiha erklärt: „Neue Anwendungsfelder, Technologien und Materialien sowie eine immer weiter fortschreitende Miniaturisierung führen zu einem wachsenden Bedarf an Schraubwerkzeugen mit dem jeweils passenden Drehmoment. Dabei steht die Prozesssicherheit zur Verhinderung von Qualitätsproblemen an vorderster Stelle. Nicht nur durch das heute typische Schichtsystem werden abwechselnd Menschen mit verschiedenen physischen, körperlichen Ausprägungen und auch teilweise unterschiedlichen Bildungsschwerpunkten oder Erfahrungswerten diese geforderte Sicherheit durch exakte Kraftübertragung ohne das richtige Handwerkzeug aber nicht schaffen. Hier gilt es durch Verwendung des richtigen Werkzeuges die hohen Kosten einer Nacharbeit oder eines Produktrückrufs für den Anwender zu verhindern und den Verlust des eigenen Qualitätsimage zu vermeiden.“ Wiha liefert anwenderorientierte Lösungen, die nicht nur Prozesssicherheit und effizientes Arbeiten versprechen, sondern ebenso gesundheitsschonende Gesichtspunkte berücksichtigen. Als einer der ersten Anbieter von modernen Drehmoment-Schraubwerkzeugen schöpft Wiha aus langjähriger Erfahrung fundiertes Wissen und bietet dies in Form seiner breiten Drehmoment-Werkzeugpalette an. Seine variablen Drehmoment-Systeme, Schraubendreher der Serien TorqueVario®-S und iTorque, Pistolengriffe der Serien TorqueVario®-STR und Quergriffe der Serie TorqueVario®-STplus, verbinden Präzision und Funktionalität mit Sicherheit und Ergonomie. Je Anwendungsgebiet werden unterschiedliche Drehmoment-Handwerkzeuge mit unterschiedlichen Ausprägungen und Vorteilen angeboten. Aber alle haben eines gemeinsam. Alle leisten ihren Beitrag hinsichtlich Prozesssicherheit und punkten durch Zuverlässigkeit und einfaches Handling. Denn egal, wer die Schraube anzieht und wie das Frühstück war, mit den Wiha Drehmomentwerkzeugen zieht jeder die Schraube sicher und richtig an. Mehr dazu erfahren Sie unter www.wiha.com.

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Pressemitteilung: Der richtige Dreh für Prozesssicherheit – Warum aus Sicht des Handwerkzeugher-stellers Wiha Drehmomentwerkzeuge in der modernen Industrie so wichtig sind