Nachwuchs aus den eigenen Reihen ist Gold wert

Schonach, September 2016 — Was früher oft nach dem Motto „Die Qual der Wahl“ ablief, bedarf heute schon mehr Geschick, aktiver Maßnahmen und einem Gespür für ein attraktives Ausbildungsangebot – die Gewinnung von Nachwuchskräften und die Besetzung von freien Ausbildungsstellen in Industrie und Handwerk. Die Firma Wiha ist stolz, dieses Jahr wieder alle sechs freien Ausbildungsplätze erfolgreich besetzt zu haben. Sowohl der Kaufmännische als auch Technisch-gewerbliche Bereich erhalten seit dem 01.09. Verstärkung und freuen sich über die zukünftigen Fachkräfte aus den eigenen Reihen.

Zwei Mechatroniker, ein Verfahrensmechaniker und drei Studenten im Rahmen des Dualen Studiums arbeiten seit dem 01. September 2016 wortwörtlich „mit dem richtigen Handwerkzeug“ nun an ihrer Karriere und – spinnt man die Kette weiter- an der Zukunft des Schonacher Unternehmens Wiha. Christian Böhm, Leiter der Abteilung Human Resources bei Wiha erklärt: „Dass wir alle offenen Ausbildungsplätze wie geplant mit einem so tollen und motivierten Nachwuchsteam wieder besetzen konnten, freut uns sehr. Für uns spielt im ersten Moment die Anzahl gar keine große Rolle. Maßgeblich ist für uns die Fragestellung „in welchem Bereich benötigen wir in Zukunft welche Fachkräfte mit welchem Wissen und Karriereplan um die anstehenden Wachstums- und Entwicklungsschritte von Wiha abzubilden. Danach richtet sich unser Ausbildungs-und Studienangebot an die in Summe über 30 Nachwuchskräfte.“ Eine Integration möglichst aller Absolventen am Ende ist laut Böhm demnach auch der Idealfall und das angestrebte Ziel. Eine durchschnittliche Übernahmequote von 90% aus den letzten 10 Jahren spricht eine klare Sprache. Heutzutage sei die „Ressource“ Mitarbeiter bzw. Mensch wichtiger denn je und eine entwicklungsfähige und leistungsorientierte Mitarbeiterstruktur mit genügend ausgebildeten Fachkräften in allen Bereichen wird zu einer immer größer werdenden Herausforderung. Gerade im ländlichen Raum muss diese ohnehin schwierige Aufgabe noch mit einer Menge an kreativen Lösungen angegangen werden. Allein schon durch die bestehende Infrastruktur mit Bus und Bahn ist es grundsätzlich schon schwieriger z.B. nach Schonach und an die jeweiligen Schul- und Hochschulstandorte zu gelangen. Personalreferentin Christina Durler erklärt trotzdem optimistisch: „Attraktive Karriere- und Berufsaussichten, die wir hinsichtlich eines spannenden internationalen Umfeldes zu bieten haben, müssen klar kommuniziert und nach außen transportiert werden. Zudem gilt es die Netzwerke mit den vielfältigen Bildungseinrichtungen in der Region weiter auszubauen und neue Wege im Rahmen der Rekrutierung sowie der internen Ausbildung zu gehen. Eine Ausbildung mit Perspektive in einem gesunden und zukunftsorientierten Familienunternehmen wie Wiha zu absolvieren ist und bleibt ein starkes Argument. Zum Glück ist uns unser Vorhaben auch dieses Jahr durch viele unterschiedliche Maßnahmen im Rahmen der Personalarbeit wieder gelungen und wir freuen uns, unseren Weg gemeinsam mit den sechs neuen Wiha-Startern weiterzugehen.“

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